Endlich hören mit Hilfe eines Implantats

author hrfernsehen   6 год. назад
428,253 views

4,054 Like   135 Dislike

CODA, Kinder gehörloser Eltern | Sehen statt Hören | BR Fernsehen

Das Gefühl anders zu sein. Das kennen hörende Kinder gehörloser Eltern (Children of Deaf Adults - CODAs) seit ihrer frühesten Kindheit. Denn sie wachsen mit zwei Sprachen und Kulturen auf. Für manche ist das sehr bereichernd. Gerade für ältere CODAs stellt sich jedoch häufig die Frage nach der eigenen Identität und Zugehörigkeit. Sehen statt Hören hat mit zwei CODAs über ihr Anderssein gesprochen Bayerischer Rundfunk: http://www.br.de

Cochlear Implants: People hearing for the first time!

(Little) people hearing for the first time. :-) Just a little compilation of videos I've found about this beautiful phenomenon. Music is Nils Frahm - Corn.

Wenn der Schlaf dich niederschlägt (2017) Narkolepsie

Sarah lebt wie auf einem Pulverfass. Wenn sie sich freut oder ärgert, fällt sie einfach um. Im Straßenverkehr, in der Wohnung, von einer Zehntelsekunde zur nächsten. Ohne, dass sie etwas dagegen tun kann. Sarah Zessin hat Narkolepsie. Eine seltene Krankheit, die lange nicht ernst genommen wurde und die bis heute oft nicht richtig diagnostiziert wird. Betroffene haben es schwer, eine angemessene Behandlung zu bekommen oder bei Behörden und Arbeitgebern Verständnis zu finden. Auch Sarah hat eine lange Odyssee bei Ärzten hinter sich und muss immer wieder mit Ämtern kämpfen, zum Beispiel um Hilfsmittel oder um einen Schwerbehindertenausweis. Die 24-Jährige hat noch vor Kurzem eine Ausbildung zur Ergotherapeutin beendet. Arbeiten kann sie aber aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung nicht, manche Tage muss sie inzwischen im Rollstuhl verbringen. Der Film beschreibt, was es für eine junge Frau bedeutet, mit Narkolepsie zu leben, und wie sie es schafft, sich ihre Freude am Leben zu bewahren.

Gemeinsam auf die letzte Reise (2016)

"Das ist eine Box der Liebe und der Erinnerung". So nennen Katharina und ihre Mutter den von Katharina selbst ausgewählten Sarg. Katharina hat ihn sich gewünscht. Dieses Jahr zu ihrem 18. Geburtstag. Freunde und Familie haben ihn bereits bemalt. Er steht jetzt im Beerdigungsinstitut – und wartet auf Katharina. Sie hat ihre Beerdigung schon genau geplant. Denn sie leidet an der unheilbaren Krankheit Neurofibromatose. Wann sie stirbt, weiß sie nicht. Sicher ist nur: Das verbleibende Leben ist sehr beschwerlich und schmerzhaft. Judith Rakers lernt Katharina und ihre Familie kennen. Erfährt, wie es ihr mit der Krankheit geht. Und wie sie mit dem absehbaren Tod umgeht. Betreut wird Katharina von Nicole Daffinger, einer ehrenamtlichen Lotsin vom ambulanten Hospizverein "Familienhafen Hamburg". Von ihr erfährt Judith Rakers, welche Aufgaben Lotsen haben. Ein weiterer Ort, den Judith Rakers besucht, ist das Hospiz Schloss Bernstorf in Mecklenburg-Vorpommern. Die sechzehn Insassen werden hier wie Gäste behandelt. Sie alle aber wissen: Der Aufenthalt hier in diesem Schloss wie aus einem Märchen ist ihr ihre letzte Lebensstation. Hier lernt Judith Rakers auch Erika Orzesko kennen. Sie ist an Krebs erkrankt, hat stets auf ein sehr gepflegtes Äußeres geachtet. Auch heute freut sie sich noch, wenn sie von den Betreuerinnen eine Maniküre erhält. Und sie hat noch Träume: "Ich würde gern noch mal einen schöne Kreuzfahrt machen - irgendwohin, wo ich noch nicht war." Dann folgt eine Pause – und ihr wird klar: "Werd ich nicht mehr hinkommen. Nicht mehr in diesem Leben." Die NDR-Reportage begleitet Judith Rakers beim Besuch all jener Menschen, die sich auf das Sterben vorbereiten. Jeder auf seine Art. Aber immer berührend und bewegend.

Taub, aber nicht stumm: Kommunizieren in Gebärdensprache | 7 Tage | NDR Doku

7 Tage... taub Ein Leben ohne Ton. Ohne Stimmen, ohne Geräusche. Für die meisten Menschen ist das unvorstellbar. Für die 24-jährige Antonia und die 23-jährige Bella ist es Alltag. Seit ihrer Geburt sind die beiden taub. Ihre Muttersprache ist die Deutsche Gebärdensprache. Taub zu sein bedeutet für sie aber längst kein Handicap. Antonia studiert an der Uni Hamburg Psychologie, Bella studiert Pädagogik. Tagsüber büffeln die beiden im Hörsaal, abends treffen sie sich mit Freunden in der WG-Küche oder gehen ins Theater. "Ich werde oft gefragt, ob ich Musik vermisse", erzählt Antonia. "Aber wie kann ich Musik vermissen, wenn ich sie nicht kenne? Es macht mich nicht traurig, dass ich keine Musik habe. Meine Identität ist ganz klar: Ich als tauber Mensch. Das ist ein Teil von mir, mit dem ich groß geworden bin und mit dem ich kein Problem habe." Trotzdem werden Antonia und Bella jeden Tag mit den Berührungsängsten und dem Unverständnis ihrer Mitmenschen konfrontiert. "Am schlimmsten ist die Diskriminierung, wenn hörende Menschen nicht bereit sind etwas aufzuschreiben, sondern stur darauf beharren, dass ich von den Lippen ablesen muss", erzählt Antonia. "Wie viele Leute würden denn zu einem Rollstuhlfahrer sagen: 'Du, steh’ auf, du hast doch noch zwei Beine...'" Gerade dieses Unverständnis lässt die Gehörlosen noch enger zusammenwachsen. In Deutschland leben etwa 80.000 taube Menschen, die mit ihrer eigenen Sprache und einer vielfältigen Kultur eine eingeschweißte Gemeinschaft bilden. Die "7 Tage"-Autoren Lisa Wolff und Henning Wirtz ziehen für eine Woche in Antonias Gehörlosen-WG ein und erleben einen spannenden Rollentausch. Wie ist es, in einer Welt zu leben, deren Sprache man nicht versteht? Was denken und fühlen gehörlose junge Menschen? Und wie schwer kann das gegenseitige Verstehen manchmal sein? "7 Tage... taub" ist ein Film über Vorurteile, über Perspektivenwechsel und über Akzeptanz. http://www.ndr.de/7tagetaub #taub #gebärdensprache #ndrdoku

Natalie ist praktisch taub seit ihrer Kindheit. Trotzdem hat sie sprechen gelernt und kann von den Lippen ablesen. Jetzt wagt sie ein unberechenbares Abenteuer: Sie will hören können. In der Frankfurter Universitätsklinik lässt sie sich operieren, bekommt ein so genanntes Cochlea-Implantat.

Comments for video: